Mit der erzielten Einigung der deutschen Innenminister zum Thema Einbürgerung sind die Träume, Deutschland demnächst als Kulturnation schlechthin zu etablieren, zunächst einmal ausgeträumt.
Schade eigentlich. Denn die Vorstöße aus Baden-Württemberg und Hessen waren ja vielversprechend – Fragenkataloge, die dafür sorgen, dass nur überdurchschnittlich gebildete Menschen eingebürgert werden, Deutschland als Sammelplatz für kultivierte Menschen aller Coleur… Wenige Jahre nach der Umsetzung könnte sich das Land einer Elite rühmen, die ihresgleichen auf der ganzen Welt sucht. Jedenfalls, was die Deutschen ausländischer Abstammung betrifft… Denn um das Bild vollkommen werden zu lassen, bräuchte man noch ein bißchen was. Und dafür hätte ich einen Vorschlag – die Staatsangehörigkeit auf Zeit, und zwar nicht nur für Eingebürgerte, sondern für alle, die einen deutschen Pass besitzen, egal ob durch ius sanguinis, ius solis oder Einbürgerung. Es könnte so funktionieren wie es in Zukunft mit dem Führerschein sein wird – in regelmäßigen Abständen wird geprüft, ob die Voraussetzungen für die deutsche Staatsangehörigkeit vorliegen oder nicht. Wenn ja, wird die Staatsangehörigkeit bis zur nächsten Prüfung verlängert; wenn nicht, wird der Mensch ausgebürgert. Welche Nation könnte da mehr bieten an Bildungsniveau ihrer Bürger?
sehr gut gedacht mit der Prüfung. Ich finde die Idee toll. Wenn alle Länder so ein Auswahlverfahren für Ihre Bürger durchführen würden…hätte man schon längst entdeckt, wie man Mond und Mars bewohnbar machen könnte und man hätte keine Famine mehr auf Erde! Den grössten Teil an [doofen] Menschen hätte man nach oben geschickt
Kommentar von lolo — Dienstag, 24 Oktober 2006 @ 2:16